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Evolution: “Wir operieren nicht in Syrien und Iran”.

Evolution hat sich mit der New Jersey Division of Gaming Enforcement (DGE) in Verbindung gesetzt und eine interne Untersuchung eingeleitet, nachdem eine Anwaltskanzlei aus New Jersey behauptet hatte, dass das Unternehmen gegen US-Sanktionen verstoßen hat.

Dies wurde kürzlich in einem Bloomberg-Bericht aufgedeckt, wonach die Anwaltskanzlei Calcagni & Kanefsky im Namen eines “anonymen Wettbewerbers” eine Beschwerde bei der staatlichen DGE eingereicht hat.

In der Beschwerde wurde Evolution vorgeworfen, mit seinen Geschäften in Ländern wie dem Iran, Syrien und Afghanistan gegen US-Gesetze verstoßen zu haben. “Diese Anschuldigungen stammen von einer anonymen dritten Partei, die offenbar versucht, Evolution zu diskreditieren”, so ein Vertreter von Evolution.

Der Spielehersteller erklärt weiter, dass er nur mit lizenzierten Online-Casinos zusammenarbeitet und danach keine Kontrolle darüber hat, wie die Casinospiele von den Partnern verwendet werden. Sie hat auch keinen Einfluss auf den Zahlungsverkehr, der auf illegalen Märkten stattfindet. Eine Übersicht findet sich hier.

“Es liegt in der eigenen Verantwortung des Betreibers, eine KYC-Prüfung für jeden Spieler durchzuführen und zu bestimmen, welche Spieler akzeptiert und welche gesperrt werden”, fügt Evolution hinzu.

Irreführung durch Verwendung von VPNs

Der Live-Casino-Spezialist sagt, es sei “fälschlicherweise behauptet” worden, dass die Spiele direkt aus Ländern zugänglich seien, die unter US-Sanktionen stehen, und kritisiert den Ansatz des Bloomberg-Berichts.

So soll beispielsweise ein VPN verwendet worden sein, das es ermöglicht, eine IP-Adresse eines anderen Landes zu simulieren und so die Websites von einem anderen Ort aus zu besuchen. Nach Ansicht des Spieleherstellers wird damit bewusst der normale Verbindungsweg umgangen, und Evolution wurde “zu Unrecht beschuldigt”.

Als Folge der Anschuldigungen würde der Aktienkurs von Evolution einbrechen und 3 Milliarden Dollar an Marktwert verlieren. Die New Jersey Division of Gaming Enforcement muss die Angelegenheit noch untersuchen und hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.