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Rauchen kann tödlich sein – Selbst Thirdhand-Rauchen ist eine Gesundheitsgefahr

Rauchen kann tödlich sein. Das hat sich zwischenzeitlich rumgesprochen. Steht ja auch auf jeder Zigaretten-Packung. Aber nicht nur der Raucher selbst (Firsthand-Rauchen) ist gefährdet. Auch alle Passivraucher sind Gesundheitsgefahren ausgesetzt, obwohl sie selbst keine Zigarette in die Hand nehmen. Dies haben in den letzten Jahren eine Reihe von Forschungsarbeiten eindringlich vor Augen geführt.

So hat das auch als Secondhand-Rauchen bezeichnete passive Inhalieren von Zigarettenqualm grundsätzlich die gleichen schädlichen Folgen wie das aktive Rauchen. Damit aber nicht genug, selbst der Kontakt von Rauchrückständen an Kleidern und Einrichtungsgegenständen, der auch als Thirdhand-Rauchen bezeichnet wird, hat negative Folgen für die Gesundheit, speziell der von Kindern.

Kinder leiden unter Rauch und Rauchrückständen

Jeder der schon mal einen Raum betreten hat, in dem geraucht worden ist, weiß, wie unangenehm das riechen kann. Der sogenannte kalte Rauch hängt überall und ist auch durch intensives Lüften nicht weg zu bekommen. Dazu müsste der Raum einschließlich Teppich, Gardinen und Polstern gründlich gereinigt werden. Um diese als Thirdhand-Rauch bezeichneten Rauchrückstände geht es in einer wissenschaftlichen Übersichtsarbeit aus Spanien. Darin haben Kinderärzte und Lungenspezialisten Erkenntnisse über die Gefährlichkeit von Rauchrückständen für die Gesundheit gesammelt und analysiert, die sich im häuslichen Umfeld an Oberflächen, Kleidungsstücken oder Staub festsetzen.

Diese Rauchrückstände sind giftig und können über Mund, Schleimhäute und Haut aufgenommen werden. Was dann passiert, darüber geben in erster Linie Experimente mit Zellkulturen und Mäusen Auskunft. Die giftigen Rückstände schaden einzelnen Zellbestandteilen wie den Mitochondrien, sie behindern die Teilung von Stammzellen, schädigen die Leber und stören die Bildung von Blutgefäßen. Erwartungsgemäß, so haben zusätzlich auch Befunde bei Kindern ergeben, schädigen die Rauchrückstände auch den Atemwegen und der Lungenfunktion von Kindern und Erwachsenen.

Keine Auskunft geben die Studien bisher über Langzeitschäden der Rauchrückstände. Es ist aber zu erwarten, dass diese ähnlich wie beim Rauchen oder beim Passivrauchen gravierend sein könnten. Leider ist das Gesundheitsrisiko durch Thirdhind-Rauch bei den meisten Menschen noch relativ unbekannt. Rauchende Eltern von Kindern sollten sich darüber bewusst sein, dass es nicht nur genügt, in ihrer Gegenwart nicht zu rauchen. Kinder müssen auch vor den Rauchrückständen in verrauchten Zimmern und Autos geschützt werden.

Fazit: Über die Schädlichkeit von kalten Rauchrückständen in Räumen und Autos ist in der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt. Sie können ähnlich wie das aktive oder passive Inhalieren von Rauch zu erheblichen Gesundheitsschädigungen führen. Vor diesem Hintergrund sollten Raucher ausschließlich im Freien rauchen, um die Gefahren für Nichtraucher zu reduzieren.

Quelle: Díez-Izquierdo A et al. Environ Res. 2018 Nov;167:341-371. doi: 10.1016/j.envres.2018.07.020. Epub 2018 Jul 11.

Gesundheit, Ratgeber

Grippeimpfung schützt vor Grippe und senkt das Risiko für tödliche Folgeerkrankungen

Herbst und Winter stehen in den Startlöchern. Bald wird es wieder nasskalt und ungemütlich. Auch die Zahl der Erkältungen wird steigen, das ist sicher. Ob es in diesem Winter auch eine größere Grippeepidemie geben wird, kann keiner mit Sicherheit vorhersagen.

Das hängt von vielen Faktoren ab. Nicht nur von der Virulenz des aktuellen Grippevirus. Auch die Durchimpfung der Bevölkerung spielt eine Rolle, ob die saisonale Grippe epidemische Ausmaße annimmt. Je mehr Menschen sich impfen lassen, umso geringer ist die Chance des Grippevirus, sich großflächig zu verbreiten.

Grippe geimpfte leben länger

Primäres Ziel einer Grippeimpfung ist es immer, das individuelle Ansteckungsrisiko zu reduzieren. Handelt es sich bei der Virusgrippe eben nicht um eine harmlose Erkältung, sondern um eine schwerwiegende Virusinfektion mit potenziell tödlichem Ausgang bei älteren und geschwächten Menschen. Deshalb wird bei uns in Deutschland allen Patienten mit chronischen Erkrankungen empfohlen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Gilt doch für diese Risikogruppe uneingeschränkt die Feststellung, dass nur derjenige sicher nicht an Grippe sterben kann, der auch nicht an ihr erkrankt.

Neben dem direkten Nutzen der Grippeimpfung bietet sie für chronisch Kranke auch einen bedeutenden Zusatznutzen. Verschiedene Studien aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass gegen Grippe geimpfte Menschen ein deutlich geringeres Risiko hatten, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben, obwohl diese Erkrankungen nicht in direktem Zusammenhang mit der Grippe standen. Ergänzend konnten Forscher aus Kopenhagen aufzeigen, dass Menschen mit Bluthochdruck ein deutlich geringeres Sterberisiko aufwiesen, wenn sie gegen Grippe geimpft waren.

Fazit: Eine Grippeimpfung lohnt sich. Sie schützt nicht nur zuverlässig gegen Grippe, sondern reduziert auch das Risiko an Folgeerkrankungen zu sterben.

Literatur, Review

Gedichtinterpretation “Willkommen und Abschied”

Das Gedicht „Willkommen und Abschied“ von Johann Wolfgang von Goethe gehört zur Gattung der Liebeslyrik. Das 1771 entstandene Werk handelt von einem Mann, dem lyrischen Ich, der sich nach einem Ritt durch die Nacht mit seiner Geliebten trifft. Der erste Eindruck des Gedichts ist, dass es leicht zu verstehen und fließend zu lesen ist.

Stile

Der Text besteht aus 4 Strophen zu je 8 Verszeilen, welche in einem Kreuzreim gegliedert sind. Der häufigste Verstakt ist Jambus, welcher durch eine Senkung und danach einer Hebung charakterisiert ist. Da der Nominalstil vorherrscht, wirkt das Gedicht eher sachlich erzählt, was jedoch durch eine emotionale Sprache aufgelockert wird. Dies kann man an folgenden Satz erkennen: „Ganz war mein Herz an deiner Seite, und jeder Atemzug für dich“. Aus der gehobenen Wortwahl des lyrischen Ichs kann man erkennen, dass er vielleicht eine adelige Herkunft besitzt. („Mein Geist war ein verzehrend Feuer, mein ganzes Herz zerfloß in Glut“)

Rethorische Mittel

Johann Wolfgang von Goethe verwendet Zeilensprünge, aber auch den Parallelismus. Die erste Strophe ist stark mit sprachlichen Bilder geschmückt („Wo Finsternis aus dem Gesträuche mit hundert schwarzen Augen sah“), je länger das Gedicht, desto weniger werden es. Alliterationen und Pausen sind nicht zu erkennen.

Inhalt

Durch den Titel „Willkommen und Abschied“ lassen sich bereits Rückschlüsse auf den Inhalt des Textes schließen. Das lyrische Ich – ein Mann von adeliger Herkunft, der glaubt, die Liebe seiner jungen Geliebten nicht verdient zu haben – reitet nachts durch einen Wald, um sich mit seiner Angebeteten zu treffen. In der dritten Strophe erblicken sie sich, daher kann man diesen Abschnitt als Höhepunkt deuten. Der Abschied scheint sehr traurig und schmerzhaft für das lyrische Ich zu sein.

Der Autor

Der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe wurde 1749 in Frankfurt geboren. Als Sohn eines wohlhabenden Juristen wurde er vorwiegend von seinem Vater unterrichtet. Er studierte Jura in Leipzig, später in Straßburg, wo er sich 1770 in die Pfarrerstochter Friederike Brion verliebt. Er verließ sie im Sommer 1771, wo er wahrscheinlich anschließend das Gedicht „Willkommen und Abschied“ verfasste. Der Dichter starb 1832, nach mehreren Beziehungen, in Weimar. Das Werk lässt sich als eine Beschreibung der Liebe und den schmerzhaften Abschied von einer geliebten Person darstellen.

Zusammenfassung

Aus diesem Text kann man die hartnäckige Liebe und die Gefühle für eine Frau des lyrischen Ichs herauslesen. Der lockere Schreibstil von Johann Wolfgang von Goethe lässt das Gedicht trotz seines eigentlich traurigen Inhalts lebendig wirken.

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Gesundheit

Bewegung – Gold in der Prävention

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In der heutigen Zeit ist es immer wichtiger gesund zu leben und zu bleiben. Doch viel zu Wenige tun etwas dafür. Eine erschreckende Statistik zeigt, dass nur ca 50% der in Deutschland lebenden Menschen regelmäßig zum Sport gehen. Mit fatalen Folgen: Rückenbeschwerden sind in der letzten Zeit zur Volkskrankheit Nummer 1 aufgestiegen. Die Möglichkeiten zur Vorbeugung solcher körperlicher Beschwerden sind jedoch durchaus einfach umsetzbar.

Was bringt Sport meiner Gesundheit?

Diese Frage zu beantworten ist ebenso einfach wie wichtig: Sport in den verschiedensten Formen, wie zum Beispiel Schwimmen, Wandern oder eine Teamsportart, wie Fußball, bringt den Körper dazu sich selbst wieder zu aktivieren und zu verbessern. Die Muskulatur wird gekräftigt und diese unterstützt dann immer besser den Bewegungsapparat.

Dazu ist nicht zwingend ein spezielles Krafttraining erforderlich, denn durch ständige Wiederholung, zum Beispiel durch regelmäßige Laufeinheiten, werden viele Körperregionen genutzt und dadurch gefördert. Das führt in der Anfangsphase des Trainingsbeginns dazu, dass der Sportler häufig Muskelkater in Bereichen hat, die er vorher nicht kannte. Schwimmen beansprucht zum Beispiel jede Muskelregion des Körpers ohne dabei den Knochenapparat zu belasten. Aus diesem Grund ist diese Sportart häufig für Reha-Maßnahmen in Gebrauch.

Neben der Kräftigung der Muskulatur durch kontinuierliche sportliche Aktivitäten, sind ebenso positive Effekte für das Herz-Kreislaufsystem, Immunsystem und die Psyche bemerkbar. Vor allem Bewegung in der Natur, zum Beispiel wandern, trägt zur Senkung des Blutdrucks bei und hilft dem Stress des Alltags zu entfliehen. Darüber hinaus fördert Sport die soziale Komponente, denn oftmals wird Sport in größeren Gruppen betrieben, was psychologische Vorteile mit sich bringt.

Durch eine größere Gruppe mit Menschen, die dasselbe Ziel verfolgen, wächst das Zusammengehörigkeitsgefühl und der Teamgeist. Dadurch werden Personen, die eventuell in einem psychischen Loch stecken, geholfen, indem sie in der Gemeinschaft neue Ziele entdecken und der Wille geweckt wird, diese auch zu erreichen.

Jeder ist für sich verantwortlich

Obwohl der Sport vom Teamgeist und dem Miteinander abhängig ist, hat jeder zuerst für sich die Verantwortung. Nur ein williger Mensch wird die Motivation dazu finden, seinen täglichen Ablauf zu ändern und regelmäßig neue Herausforderungen in Angriff zu nehmen und zu meistern, auch wenn man manchmal seine Grenzen erreicht. Die Kunst darin ist die Kontinuität der Sache. Das bedeutet, dass man nur Erfolg hat, wenn man eine Sache anfängt und mit Überzeugung weiter führt.

Dabei ist es weniger wichtig, wie hoch die Intensität anfangs ist. Der Erfolg wird sich einstellen und von Mal zu Mal größer werden. Beginnt man früh genug damit, stellt man die Weichen für ein vitales Leben, selbst im höheren Altern. Dazu kommt, dass statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken um ca 40% sinkt, wenn man sich sportlich betätigt.

Jeder dieser Gründe sollte genug sein, um den inneren Schweinehund zu überwinden. Der schwierigste Teil ist nämlich nur die Entscheidung anzufangen.

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Die Kommerzialisierung des Fußballs

Geld regiert die Welt.

Leider auch im Sport, doch nicht jeder hat es bemerkt, zu schleichend war die Entwicklung.

Es werden immer größere, bessere Stadien gebaut, Fanartikel überteuert verkauft, Spielertransfers in höhe von Millionen betätigt und von den Gehältern der Fußballer mal ganz zu schweigen.
Trotz all dem, sind die Stadien der Bundesliga, Europa League oder Champions League Spiel für Spiel ausverkauft. Millionen Menschen finanzieren das Projekt der Kommerzialisierung Woche für Woche, während kleine Amateurclubs langsam aber sicher im nirgendwo verschwinden und keine Chance haben sich zu beweisen. Allein wenn ein Drittligist in die Deutsche Regionalliga absteigt, ist er fast Chancenlos dort wieder rauszukommen.

Zur Veranschaulichung, in der Regionalliga West zum Beispiel steigen vier Teams ab, während ein Team die Chance auf den Aufstieg bekommt. Der Meister einer Regionalliga, muss erst noch in Aufstiegsspielen gegen einen Meister anderer Regionalliga teilnehmen und gewinnen, erst dann ist der Aufstieg in die dritte Liga geschafft. Das ist nicht mehr das Ziel von einem Sportwettbewerb, denn wo führt es hin wenn der Aufsteiger zwischen zwei Meistern ausgetragen wird. Der Aufstieg darf dann nicht von der Tagesform abhängig sein, deswegen gibt es doch Ligawettbewerbe, damit am Ende das Team auf Platz 1 steht, welches ein Jahr lang konstant gute Leistung gebracht hat.

Das sind Hürden die der DFB (Deutscher Fußball Bund) und die DFL (Deutsche Fußball Liga) den Teams stellt.

Doch was ist mit den Privatinvestoren und Firmen, welchen Fußballvereinen Millionen überweisen.

Die Firma Red Bull zum Beispiel überweist ihren Vereinen in Salzburg, Leipzig und New York jährlich Massen an Geld, damit diese national und international Erfolge einspielen können.
Dietmar Hopp ist mit seinem Projekt der TSG 1899 Hoffenheim ebenso ein Investor gewesen der Millionen in den Verein gesteckt hat. Auch Hoffenheim wäre ohne diesen Milliarden schweren Investor niemals aus eigener finanzieller Kraft in die erste Bundesliga aufgestiegen.

Nun denkt man sich, die Fans haben damit nichts zu tun. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit, denn auch die Anhänger der Clubs, zahlen in Ländern wie zum Beispiel England einige Hundert Euro um die Spiele zu sehen. Normale Arbeiter, können es sich zum Teil gar nicht mehr leisten mit ihren Kindern ins Stadion zu gehen. Ebenso sind die Fanartikel preislich unglaublich hoch angesetzt, will ein Kind das Trikot von Messi, müssen die Eltern ziemlich tief in die Tasche greifen.

Der Fußball der Profi Ligen hat somit leider sein Herz verloren, denn wo einst Leidenschaft und Liebe zum Verein zählten, sind finanzieller Gewinn und der Erfolg an erster Stelle. Maximal in der Oberliga der jeweiligen Bundesländer, wird noch mit Leidenschaft und für die Heimatvereine gespielt und genau das macht den Sport aus.

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Der Wettmarkt 2017. Was wichtig sein wird.

Wie man vermuten könnte, entwickelt sich der Wettmarkt immer weiter. Dies geschieht vor allem in einer kurzen Zeit, was es den Anbietern sehr schwer macht ihre Angebote anzupassen sowie ihre Websites zu erneuern. Tatsächlich müssen sie immer auf die Präferenzen ihrer Kunden eingestellt sein und diese verwirklichen, da sie sonst den Wettbewerb um die Kunden verlieren werden, da der Markt sehr umkämpft ist.

Wenn man sich die Testberichte anschaut, sieht man, dass zwischen den einzelnen Anbietern wenig Luft ist. Letztendlich kann man sich viele Testsieger anschauen und diese als die besten ansehen, doch unmittelbar hinter ihnen liegen schon ihre Konkurrenten, die ebenso eine sehr sehr gute Leistung bieten und somit vielleicht in einem Jahr selber an der Spitze stehen können. Diese Unternehmen besitzen einen enormen Druck sich weiterzuentwickeln. Ansonsten ist man in dieser Branche verloren. Was man eventuell schon über das Jahr 2017 sagen kann und was weiterhin gilt, das erfahren Sie nun.

Die Steuer

Dass das Wetten mit Steuern versehen ist, dürfte jedem klar sein. Schließlich muss die Wettbranche an sich auch etwas an den Wetten verdienen, ebenso wie die Casinos als Beispiel. Ansonsten würde sich das Geschäft für sie nicht lohnen. Da das aber sein muss, gibt es die so genannte Wettsteuer. Auch diese hat sich über die Jahrzehnte etwas verändert. Schauen wir uns die Entwicklung einmal an:

Jeder könnte vermutlich denken, dass sich Steuer von Jahr zu Jahr steigen wird. Dies ist letztendlich nicht nur der Inflation geschuldet, sondern auch dem erhöhten Wettbewerb, dem erhöhten Angebot sowie den erhöhten Anforderungen an die Wettanbieter. Derzeitig kostet alles, was die Anbieter den Kunden bieten Geld. Um dies wieder reinzuholen, ist es für die Anbieter am einfachsten die Wettsteuer anzuheben. Prognosen für das Jahr 2017 zeigen, wenn man sich drei Szenarien anschaut, dass entweder: Der Markt, wenn er so bleibt wie er ist. Dann wird die Wettsteuer auf 99 Millionen € pro Jahr fallen, während sie im Jahr 2016 116 Millionen € pro Jahr lag. Schaut man sich die Regulierung für Sportwetten allein an, zeigt die Prognose, dass eine Wettsteuer von 395 Millionen € pro Jahr fällig wird, während es im Jahr 2016 noch 374 Million € pro Jahr waren. Das letzte Szenario beschreibt den Fall für die Regulierung der Marktöffnung für Sportwetten, Casino und Poker, wobei 559 Millionen € pro Jahr als Wettsteuer fällig werden, 28 Million € pro Jahr mehr als letztes Jahr.

Mit dieser Art Steuer, welche natürlich angezweifelt wird, sieht der Staat die Buchmacher Unternehmen als echte Unternehmen an und drängt sie nicht mehr in eine Grauzone. Dies war damals der Fall, was der Branche und ihrem Ruf geschadet hat.

Eine etwas andere Frage: Wieso sind die Lizenzen auf Malta oder Gibraltar?

Dies ist eine Frage, die wir zusätzlich noch klären wollen, da man bei den meisten Buchmachern feststellt, dass sie ihre Lizenzen genau dort freigegeben haben. Aber wieso gerade dort?

Das Thema Glücksspiel und die Rechtslage sind in unserem Land ein sehr heikles Thema, was nahezu chaotisch geregelt wurde. In Gibraltar dagegen herrschen in Sachen online Glücksspiele klare Regeln. Sie haben Gesetze, die den EU-Richtlinien angepasst wurden. Dass dieser Fakt wahrlich nicht der einzige Grund sein kann, ist trivial. Natürlich haben die Unternehmen mit dem Sitz in Gibraltar einen wirtschaftlichen Vorteil. Der Staat hat moderne Steuersätze und die Belastung der Firmen sind dagegen gering. Diese Vorteile können somit die Unternehmen an die Kunden weitergeben und somit bessere Quoten garantieren. Es ist also quasi ein Muss für die Unternehmen, da sie sonst gewisse Wettbewerbsvorteile nicht halten können. Somit sind die relativ schlauen Unternehmen in Gibraltar lizenziert, um ihre Vorteile an die Kunden weiterzugeben.

Der Steuer-Satz liegt dabei normalerweise auf 35 %, doch die Unternehmen bekommen ein Großteil davon wieder und zahlen somit nur 5-10 %, was einen sehr geringen Kostensatz für die Unternehmen darstellt.

Wovor Sie sich schützen müssen, wenn Sie anfangen zu wetten

Warum es so wichtig ist, bei einem seriösen Anbieter registriert zu sein, dürfte sich von selbst beantworten. Schließlich hört bei Geld die Freundschaft auf, wie man in aller Munde sagt. Die unseriösen Anbieter Betrügen ihre Benutzer, indem sie die Auszahlung einfach nicht tätigen. Sie versprechen die besten Boni und Quoten, aber was bringen diese letztendlich, wenn die Auszahlung nie beim Besitzer ankommt? Das schlimme daran ist ebenso, dass man dem Buchmacher seine Daten zugrundelegt (wie zum Beispiel die Kreditkarte) und letztendlich noch einen größeren Schaden davon tragen kann, da der Anbieter diese Daten ausnutzen kann.

Diese Anbieter haben ihre eigenen Verfahren und Methoden, ihre Nutzer auszubeuten. Oftmals ist der Grund, dass der Buchmacher an sich finanzielle Schwierigkeiten hat und diese mit sehr hohen oder sehr geringen Quoten begleichen möchte. Dass letztendlich der User der geschädigt wird, ist natürlich klar.

Aber woran erkennt man nun einen guten Anbieter?

Oftmals wurde schon gesagt, dass Testberichte eine gute Alternative darstellen, um einen ersten Eindruck Überblick über den jeweiligen Anbieter zu bekommen. Dabei werden Vor- und  Nachteile des Anbieters gründlich untersucht und offen gelegt. Somit wird das Unternehmen transparenter und wesentlich seriöser.

Andererseits gibt es Qualitätsmerkmale wie bestimmte EU Lizenzen und Siegel, die die Qualität von den Anbietern geprüft haben. Schließlich brauchen sie eine Berechtigung, um das Buchmachergeschäft überhaupt ausüben zu dürfen. Diese Lizenzen verdeutlichen einen hohen Sicherheitsstandard, vor allem wenn sie in den Ländern wie Gibraltar, Großbritannien oder Malta ansässig sind.

Somit kann man sich vor Betrügern schützen und kann sich guten Gewissens registrieren.