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SUV in Kritik

dpa Berlin 2019: Nach dem Unfall mit vier Toten kommt ein Fahrer von einem SUV in harsche Kritik. Die Verbot-Struktur in Deutschland nimmt zu und weitere Gesetze werden gefordert. Flugzeuge mit ihrem Kerosinausstoß, Kreuzfahrtschiffe und vieles mehr werden an den Pranger gestellt.

Deutschland als Konsumgesellschaft ist gespalten, ohne die Zahlen zu kennen. Noch im Jahr 2000 lag die Emission bei 1043 Millionen Tonnen jährlich. Im Vergleich zu 869 Millionen Tonnen 2018. Diese unwirkliche Zahl muss aufgeteilt werden, um einen Überblick zu bekommen.

15,2 Prozent Straßenverkehr
40,7 Prozent Energiewirtschaft
21,5 Prozent Industrie gesamt
9,4 Industrie energetisch
1,2 Abfall / Abwasser
5,4 Landwirtschaft
0,8 Prozent sonstiger Verkehr
3,8 Prozent Gewerbe / Handel
9,1 Prozent Haushalte
0,6 Prozent übrige Feuerungsanlagen
Etc..

Aus dieser Liste kann der Verbrauch und die Gewichtung, der einzelnen Rubriken erkannt werden. Mit circa 15 Prozent liegt der Straßenverkehr an dritter Stelle. Hierzu zählt der gesamte Lieferverkehr inklusive Lastwagen. Interessant wird es erst beim Verbrauch in Liter der einzelnen Fahrzeuge(Inlandsflüge nicht eingerechnet).

Diesel 3100 CO2 in kg pro Liter
Benzin 2600 CO2 in kg pro Liter

Der Verbrauch eines SUV ist abhängig von dem Gewicht, PS und Leergewicht. Focus online hat den X1, X3 Opel Mokka X und andere Fahrzeuge getestet. In den angegebenen SUV´s sind Motoren eingebaut, die in normalen PKW´s zu finden sind. Der CO2-Ausstoß beläuft sich also identisch zum PKW. Nur Porsche Chayenne oder VW Touareg sind wahre Spritmonster. Mit der Aussage in Verbindung zum CO2 in kg pro Liter kann eine Aussage getroffen werden. Nicht nur die Luxusmodelle der SUV´s, sondern generell die Luxusmodelle, mit hoher PS-Zahl sind Umweltkiller.